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DIVI 4 / 2018, Seite 139, Wissenschaft

Kira Erber1

Qualität und Patientensicherheit in der Notfallmedizin – up to date

Quality and patient safety in emergency medicine – up to date

Zusammenfassung: Die rettungsdienstliche Versorgung stellte sich in den 90er Jahren zunächst sehr heterogen dar; mit zunehmender Professionalisierung des Rettungsdienstes wurde der Wunsch nach einem Qualitätsmanagement laut. Empfehlungen der DIVI dazu wurde u.a. mit der Einführung einheitlicher DIVI-Notarzteinsatzprotokolle und Rettungsdienstprotokolle nachgekommen. Um im Sinne der Qualitätsentwicklung zu berücksichtigen, dass die Qualität einer Dienstleistung aus drei Dimensionen – Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität – besteht, durfte jedoch die bloße Einführung und Nutzung der Protokolle nicht alles sein. Davon ausgehend, dass die Qualitätsdimensionen sich gegenseitig beeinflussen, kam die Idee einer einheitlichen Datenerfassung auf, die für den Bereich des Herz-Kreislaufstillstands seit 2007 durch das Deutsche Reanimationsregister der DGAI umgesetzt wird.
Begleitend hat es in den letzten Jahren auch Veränderungen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der in der Notfallmedizin tätigen Berufsgruppen gegeben. Bezug nehmend darauf, dass ein hoher Prozentsatz der Zwischenfälle bei einer Behandlung auf Human Factors zurückzuführen ist, wurde u.a. Simulationstraining eingeführt. So kann neben der fachlichen Expertise durch Reflexion einzelner Handlungsabläufe im Notfall auch eine Verbesserung der Kommunikationsstruktur und damit der Performanz der einzelnen Teammitglieder erzielt werden. Das bietet die Möglichkeit, sowohl die Qualität als auch die Patientensicherheit bei der Abarbeitung von Notfällen weiter zu erhöhen.
Summary: With increasing professionalization of emergency medical services there was a demand of quality management in the nineties. Following this recommendation of the DIVI, the uniform documentation was developed. To take into account that quality development is an interaction between three quality dimensions for cardiac arrest scenarios, it came to an implementation of a data base called “German Resuscitation Registry (GRR)” by the German Society of Anesthesia and Intensive Care Medicine (DGAI) in 2007.
In addition to that, there was a modification in emergency medical education. To refer to the fact, that human factors are responsible for most of all incidents, there was an implementation of simulation training for improving soft skills like communication, team work and situation awareness for example.
Improving the performances of every individual acting in an emergency service team should raise quality and patient’s safety.

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Ausgabe 4 / 2018
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