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DIVI 1 / 2016, Seite 24, Wissenschaft

Florian Hoffmann1

Besonderheiten bei der Versorgung von Kindern

Special considerations of life-threatening pediatric emergencies

Das Erkennen des kritisch kranken Kindes und die rasche Therapie von respiratorischer und kardiozirkulatorischer Dekompensation bestimmen bei diesen Patienten wesentlich die Prognose. Hierbei weisen Kinder ein anderes Erkrankungsspektrum auf und zeigen anatomische und physiologische Besonderheiten, welche bei Diagnostik und Therapie lebensbedrohlicher Notfälle berücksichtigt werden müssen. Eine besondere Gefährdung geht hierbei von der Hypoxie aus, da Kinder durch ihren hohen Sauerstoffbedarf, die kleinen Atemwege und die reduzierte funktionelle Residualkapazität nur wenig Reserven aufweisen. Die zirkulatorische Beurteilung erfolgt entgegen dem Erwachsenen nicht alleine durch die Beurteilung des Blutdrucks, da dieser selbst bei manifestem Schock noch kompensiert sein kann. Besser geeignet sind die Beurteilung der peripheren Perfusion und Messung der kapillären Füllungszeit. Die Anwesenheit von
Eltern und die gewichtsadaptierte Medikamentenapplikation stellen weitere Hürden in der Versorgung pädiatrischer Notfälle dar.
Both the recognition of critical illness and implementation of rapid, effective intervention to reverse hypoxia and hemodynamic instability can prevent further deterioration and markedly improve the prognosis. Children present a distinct spectrum of diseases in comparison to adults and show anatomical and physiological differences which must be considered in the diagnosis and treatment of life-threatening paediatric emergencies. A particular risk is hypoxia, since children have a high oxygen demand, a small diameter of the airways and a reduced functional residual capacity. In contrast to adults circulatory assessment cannot only be based on measurement of blood pressure, as this can be compensated despite severe shock. Preferably assessment of peripheral perfusion and measurement of capillary refill time should be done. The presence of parents and the weight-adapted drug application provide further hurdles in the care of pediatric emergencies.

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